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TEAMCANIN-Lungenkrebsstudie mit Hunden:

TEAMCANIN-Hundenasen diagnostizieren Lungenkrebs anhand von Atemluftproben und differenzieren COPD.

Löffingen, 16. September 2011/Gaby Günther – Vier Familienhunde wurden zu Frühdiagnostikern von Lungenkrebs ausgebildet. Die Forschungsergebnisse der Studie wurden jüngst in der aktuellen

Ausgabe des Fachmagazins „European Respiratory Journal“ publiziert (DOI:10.1183/09031936.00051711). Eine Folgestudie, in der festgestellt werden soll, ob die Hunde auch auf andere Krebsarten reagieren, ist derzeit in Vorbereitung.

Für die Studie sammelten die Forscher Atemproben von 220 Probanden, darunter Lungenkrebs-Patienten, gesunde Personen und Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die vier Hunde, die für die Tests speziell trainiert wurden, erkannten mit einer Trefferquote von 72 Prozent (Durchschnittswert bei drei Tests – einer der Tests lag bei 95 % Trefferquote) die Proben der Lungenkrebskranken. Das Ergebnis bestätigt die Annahme, dass Lungenkrebs spezielle organische Verbindungen produziert, die durch die Atemluft an die Umwelt abgegeben werden. Durch zahlreiche Tests und Ausschlussverfahren konnten die Wissenschaftler sicherstellen, dass die Hunde tatsächlich diese organischen Verbindungen riechen und sich nicht von Zigarettenrauch, Essensgerüchen, Medikamenten oder anderen Erkrankungen beeinflussen lassen. Auch frühe Tumorstadien wurden erkannt. Im Laufe der Studie erkannten die Hunde gleichermaßen Proben von Patienten, deren Tumore sich noch in einem früheren Stadium befanden als auch solche von Personen, bei denen die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten war.
„Dieses Ergebnis ist für uns besonders interessant, denn eine frühe Diagnose ist sehr wichtig für eine erfolgreiche Therapie des Lungenkarzinoms“
, erklärt Prof.Dr. Godehard Friedel, Chefarzt der Abteilung für Thoraxchirurgie an der Klinik Schillerhöhe, einem Standort des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses. Im anfänglichen Stadium zeigt die Erkrankung noch keine Symptome oder nur solche, die nicht immer direkt auf Lungenkrebs schließen lassen. Deshalb wird sie oftmals von Betroffenen nicht bemerkt. Die frühzeitige Identifizierung und Behandlung führt jedoch in den meisten Fällen zu einer deutlich besseren Prognose.

Initiator der Studie war Dr. Rainer Ehmann, der vor Jahren als damaliger Oberarzt in der Bibliothek der Lungenfachklinik Davos (Zauberberg) einen über 100 Jahre alten Aufsatz eines dort tätigen Arztes fand, der das ungewöhnliche Verhalten seines Hundes dokumentierte. Dieser Hund differenzierte die Patienten offenbar bereits im Sprechzimmer. Damals war es noch üblich, dass Ärzte ihre Hunde mit in die Kliniken nehmen konnten.

Der Kontakt zu Hundetrainer Uwe Friedrich fundierte die Einleitung der weiteren Schritte, in deren Verlauf sich auch die Lungenfachklinik Schillerhöhe wissenschaftlich in das Forschungsteam integrierte.

Die vier Hunde, die Uwe Friedrich letztendlich für die sehr aufwändige Studie aussuchte, sind unterschiedlichster Rassen: Bonnie, Uwe Friedrichs eigene 4-jährige DeutscheSchäferhündin, wurde von Franziska Baur geführt. Hector, 4-jähriger Labrador-Rüde, gehört zu Jutta Sagert aus Stuttgart, Kessy, 4-jährige altdeutsche Schäferhündin und Benny, der 5-jährige Australian Shepherd-Rüde, sind die beiden Hunde von Gabriele Oster aus Stuttgart.


Presseanfragen zu Uwe Friedrich und der Lungenkrebsstudie mit Hunden bitte ausschließlich an:

Gaby Günther - PRessePRojekte.de
Tel: +49 (0)7654 - 806 121
Mobil: +49 (0173 - 52 77 330
Mail: info@presseprojekte.de




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